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Wir feiern Carmignac Emergents

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Die Reise beginnt...

"Glückselig sind die Neugierigen, denn sie werden Abenteuer erleben." – Unbekannt

Seit 28 Jahren segeln wir durch die Welt der Schwellenländer – immer auf der Suche nach Wachstumschancen. In dieser Zeit haben wir an vielen Küsten angelegt und durch wirtschaftliche und politische Begegnungen Erkenntnisse gewonnen. Als Carmignac 1989 gegründet wurde, war es unser Ziel zu lernen und neue Anlagechancen zu entdecken. Dies ist auch heute noch so.

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Seit diesen Anfangsjahren sind die Schwellenländer nach wie vor eines unserer Kernanlagethemen. Wir haben immer an ihr Wachstumspotenzial geglaubt – unabhängig von der Weltlage, und auch in Zeiten, in denen andere keine Argumente für eine Anlage sahen. Wie der Name schon sagt, befinden sich Schwellenländer in einer Entwicklungsphase. Steigender Lebensstandard, wachsende Mittelschicht, Öffnung der Finanzmärkte, Änderung des Konsumverhaltens, Urbanisierung und viele andere Merkmale machen sie zu einem lohnenden Revier für Anleger, die auf der Suche nach Wachstumschancen sind. Wachstum bringt jedoch auch Risiken mit sich.

Diese Risiken sind ein Grund, weshalb Anleger vor diesem Universum zurückscheuen. Trotz des attraktiven Wachstumspotenzials der Schwellenländer sind die damit verbundenen wirtschaftlichen, politischen und finanziellen Risiken vielen Anlegern zu hoch. Wir raten jedoch dringend hier zu differenzieren. Unseres Erachtens bieten Schwellenländer lohnende Vorteile, solange man die Risiken versteht, berücksichtigt und angemessen handhabt. Daher braucht man für Anlagen in Schwellenländern den richtigen Partner. 1997 legten wir mit Carmignac Emergents einen speziellen Schwellenländerfonds auf. Mit ihm wollen wir von diesem Wachstum profitieren und es an unsere Anleger weitergeben.

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Die Navigation durch Emerging Markets

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1997 - Ein unruhiger Start

1997 wurde der Carmignac Emergents einer ersten Prüfung unterzogen. Der Fonds wurde im Februar aufgelegt, und schon einige Monate später löste der Einbruch des thailändischen Baht die Finanzkrise in Südostasien aus. Aufgrund großer Abflüsse ausländischer Investitionen war die thailändische Regierung gezwungen, die Landeswährung vom US-Dollar abzukoppeln. Die Krise breitete sich rasch auf die Nachbarländer und anschließend auf die Schwellenländer allgemein aus, und zog auch die Industrieländer in Mitleidenschaft.

2000 - Stürmische See

Performance: -23% Referenzindikator(1): -27%

2000 erwies sich für die Schwellenländer als schwieriges Jahr. Zinserhöhungen in Europa und den USA führten zu einer globalen Liquiditätskrise, auf die die Schwellenländer besonders empfindlich reagierten. Ein höherer Ölpreis belastete die Außenhandelsbilanz ölimportierender Schwellenländer stark, und ein Konjunkturabschwung in den USA schwächte die exportierenden Länder, insbesondere in Asien. Allgemein stieg aufgrund der Volatilität der Aktienmärkte und ihrer enttäuschenden Performance die Risikoscheu der Anleger – sie zogen sich aus den Schwellenländern zurück, die ihnen nicht vertraut waren.

2005 - Auf der Welle surfen

Performance: +59% Referenzindikator(1): +50%

2005 schlossen die Schwellenländer das dritte Jahr in Folge mit einem Plus und einer bemerkenswerten Outperformance gegenüber den Industrieländern. Einige Märkte hoben sich besonders ab: Brasilien und Mexiko profitierten von den positiven Auswirkungen einer expansiveren Geldpolitik und einer starken Aufwertung ihrer Währung. Südkorea verzeichnete einen Anstieg der Verbraucherausgaben und der Exporte. Russland legte dank eines günstigeren makroökonomischen Umfelds zu.

2008 - Eine unruhige Fahrt

Performance: -56% Referenzindikator(1): -52%

Neben dem Abwärtsdruck aufgrund der globalen Finanzkrise hatte die Schwäche der Schwellenländer noch weitere Gründe: zunehmender Inflationsdruck (vor allem durch steigende Lebensmittelpreise befeuert), Rückgang des internationalen Handels (in Taiwan fielen die Exporte im Jahresverlauf um 40%), Rückgang der Rohstoffpreise (worunter der russische Markt stark zu leiden hatte), niedrigere Wechselkurse und ein Rückgang der externen Finanzierung (was die Lage in den Ländern mit wirtschaftlichen Ungleichgewichten oder hoher Verschuldung noch verschärfte).

2012 - Frischer Wind

Performance: +17% Referenzindikator(1): +13%

Nachdem 2011 schwierig verlaufen war, erhielten die Schwellenländer 2012 durch frischen Wind wieder Auftrieb. Insgesamt lieferten nicht die wichtigen Schwellenländer die besten Ergebnisse – kleinere Märkte wie Venezuela oder die Philippinenlagen weit vorn. Für viele der größeren Länder war dies jedoch in politischer Hinsicht ein wichtiges Jahr: Xi Jinping wurde als Regierungschef Chinas bestätigt, Enrique Peña Nieto wurde zum Präsidenten von Mexiko gewählt, Pranab Mukherjee wurde Präsident von Indien, und Wladimir Putin erhob Anspruch auf das Amt des russischen Präsidenten. All diese neuen Oberhäupter kündigten langfristige strukturelle Reformen an, mit denen das Binnenwachstum deutlich vorangetrieben werden sollte.

2015 - Raue See

Performance: +5% Referenzindikator(1): -5%

2015 wird wegen der drastischen Korrektur der chinesischen Märkte in Erinnerung bleiben: Der Renminbi wurde unvermittelt abgewertet, und die Blase am A-Aktienmarkt platzte(2). Dies führte zusammen mit sinkenden Ölpreisen, der Furcht vor einer möglichen Anhebung der Zinssätze durch die US-Notenbank und fehlender Unterstützung durch den Welthandel zu Kapitalabflüssen aus den Schwellenländern. Diese gerieten unter Druck, und ihre bereits schwachen makroökonomischen Fundamentaldaten und die lokalen Währungen gaben weiter nach.

2017 - Künftige Herausforderungen

Zu Beginn des neuen Jahres scheint die Sonne offenbar wieder stärker für die Schwellenländer. Wie der Begriff nahelegt, sind sie bereit, um von einer Wiederbelebung der Produktion in den Industrieländern, steigenden Rohstoffpreisen und besseren inländischen Wirtschaftsindikatoren zu profitieren. Allerdings werfen der Einzug von Donald Trump ins Weiße Haus sowie seine Aussagen zum internationalen Handel und geplanten Importzöllen einen Schatten auf die ansonsten vielversprechenden oder gar spannenden Aussichten für die Schwellenländer.

Carmignac Emergents: +463% Referenzindikator(1): +125%
1997 2000 2005 2008 2012 2015 2017 0 100 200 300 400 500 600

(1) Referenzindikator: MSCI Emerging Markets (USD), berechnet mit Wiederanlage der Nettodividenden. Er wird von MSCI in US-Dollar berechnet und anschließend in Euro umgerechnet (Bloomberg-Code: NDUEEGF). Quelle: Carmignac, Stand 28.02.2017. Performance mit Stand vom Dezember des jeweiligen Jahres mit Ausnahme der Performance seit Auflage per 28/02/2017. Performance der Anteilsklasse A EUR acc. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Die hier dargestellte Performance des Fonds beinhaltet alle jährlich auf Fondsebene anfallenden Kosten. Um den dargestellten Anlagebetrag von EUR 100 zu erreichen, hätte ein Anleger bei Erhebung eines Ausgabeaufschlags von 4% 104,00 EUR aufwenden müssen. Eventuell beim Anleger anfallende Depotgebühren würden das Anlageergebnis mindern. (2) Chinesischer inländischer Aktienmarkt.

Carmignac Emergents kurz zusammengefasst

Emerging

Schwellenländer

Carmignac Emergents ist bestrebt, von der Dynamik und dem Wachstumspotenzial der Schwellenländer zu profitieren. Dazu wendet er in den attraktivsten Ländern, Sektoren und Unternehmen seines Universums eine aktive Asset-Allokation an. Der Fonds handelt Benchmark-agnostisch und ohne Einschränkungen bezüglich geografischer Regionen, Sektoren oder der Marktkapitalisierung. Allerdings konzentriert er sich auf Unternehmen mit mittlerer und großer Kapitalisierung, da sich ihr Liquiditätsrisiko besser steuern lässt.

Flexible

Flexibel

Die Länderauswahl unseres Fonds kann erheblich von der seines Referenzindikators abweichen. Dadurch können wir unsere Überzeugungen unabhängig umsetzen. So können wir eine deutlich untergewichtete Position in einem Land halten, das wir möglichst vermeiden wollen, oder unsere Gewichtung in einem anderen Land anheben, weil der Fonds unserer Ansicht nach davon profitieren würde.

Active

Aktiv

Schwellenländer sind volatil und können innerhalb kürzester Zeit von einem Allzeithoch auf ein Rekordtief abstürzen. Wir erachten Risiko- und Volatilitätsmanagement als unsere zentrale Verantwortung gegenüber unseren Anlegern. Wir wollen das Aufwärtspotenzial der Märkte optimal erfassen und gleichzeitig die Auswirkungen von Abschwüngen begrenzen. Dazu wird das Aktienexposure des Portfolios aktiv verwaltet. Wir behalten ein hohes Exposure in Schwellenländern bei, können bei starken Marktturbulenzen das Aktienrisiko jedoch auch verringern um mögliche Verluste zu begrenzen (Minimales Exposure: 60%).

Selective

Selektiv

Wir entscheiden uns für den attraktivsten Teil unseres Anlageuniversums. Dazu konzentrieren wir uns auf wenig durchdrungene Sektoren, in denen wir Unternehmen finden, die während der kommenden Jahrzehnte Wachstum erzielen können. Innerhalb dieser, identifizieren wir wenig kapitalintensive Unternehmen mit starken Bilanzen, die eine attraktive und nachhaltige Cashflow-Generierung bieten und imstande sind, ihr Wachstum selbst zu finanzieren. Entsprechend unserer sorgfältigen Titelauswahl verfolgen wir zudem einen sozialverantwortlichen Ansatz und integrieren dabei ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) in unseren Anlageprozess.

Wir bleiben bei unseren Überzeugungen

Unsere starke Überzeugung bezüglich der Anlage in Schwellenländern besteht darin, Anteile von Unternehmen zu kaufen, die unserer Ansicht nach Wachstum und langfristige Rentabilität erzielen, ganz gleich, wie sich der allgemeine Markt entwickelt. Daher beruhen unsere Anlageentscheidungen nicht auf dem „Marktgetöse“, sondern auf eingehenden makroökonomischen und unternehmensspezifischen Analysen. Dieser Ansatz wird durch unser konzentriertes Portfolio mit geringem Umschlag deutlich.

Wir wählen durchschnittlich 40 bis 60 Unternehmen aus, die unseres Erachtens das hohe Potenzial des Schwellenländeruniversums langfristig widerspiegeln. Entdecken wir Unternehmen, die eine ausgezeichnete Anlage darstellen, behalten wir sie bei. Derzeit(3) handelt es sich bei drei unserer zehn führenden Positionen um Unternehmen, die wir seit fast 20 Jahren halten(4).

Financiero Banorte S.A.B. de C.V.

Seit 1997

Die Gruppe ist eines der größten Finanzinstitute Mexikos. Es bietet eine Palette an Bank-, Leasing-, Versicherungs-, Altersvorsorge- und Maklerdienstleistungen an. In den letzten beiden Jahrzehnten konnte das Unternehmen stark von der geringen Durchdringung des Finanz- und Bankensektors in Mexiko und von seiner Herangehensweise, strategische Allianzen zu bilden, profitieren und kontinuierliches Wachstum und attraktive Renditen für die Anteilsinhaber erzielen.

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.

Seit 1998

Das Unternehen ist unbestreitbar der globale Marktführer in der Herstellung integrierter Schaltkreise (Mikroprozessor-Chips). Neben seiner beeindruckenden Kapitalstärke und Finanzdisziplin hat das Unternehmen gezeigt, dass es sich an ein sich schnell entwickelndes Umfeld anpassen kann. Unserer Meinung nach wird das Unternehmen weiterhin wachsen und vom derzeitigen Trend zur globalen Digitalisierung profitieren.

Samsung
Electronics

Seit 1999

Die Firma mit Sitz in Südkorea ist Weltmarktführer in der Produktion von Hightech-Elektronik und digitalen Medien. Als wir 1999 zum ersten Mal in das Unternehmen investierten, erkannten wir seine Verpflichtung, innovative Produkte zu entwickeln. Heute sind wir der Ansicht, dass das Unternehmen in einer sich ständig weiterentwickelnden Welt weiterhin im Bereich der Innovation führen wird.

(3) Stand: 28.02.2017. (4) Es besteht die Möglichkeit, dass diese Positionen seit der ersten Aufnahme ins Portfolio und dem heutigem Stand verkauft und wieder gekauft wurden. Die Studie über das/die vorgestellte(n) Finanzinstrument(e) wurde nicht im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalysen erstellt. Die Verwaltungsgesellschaft unterliegt nicht dem Verbot einer Durchführung von Transaktionen in den betreffenden Instrumenten vor Veröffentlichung der Mitteilung. Diese Studie dient als Beispiel, um bestimmte Werte, die in den Portfolios der Carmignac-Fondspalette enthalten sind bzw. waren, vorzustellen, und stellt keine Werbung für Direktanlagen in diesen Instrumenten dar. Die Portfolios der Carmignac-Fondspalette können ohne Vorankündigung geändert werden.

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HAUPTRISIKEN DES FONDS

Scale Risk

AKTIENRISIKO: Änderungen des Preises von Aktien können sich auf die Performance des Fonds auswirken, deren Umfang von externen Faktoren, Handelsvolumen sowie der Marktkapitalisierung abhängt.

RISIKO IN VERBINDUNG MIT SCHWELLENLÄNDERN: Die Bedingungen in Bezug auf die Funktionsweise und die Überwachung der Schwellenländermärkte können sich von den für die großen internationalen Börsenplätze geltenden Standards unterscheiden und Auswirkungen auf die Bewertung der börsennotierten Instrumente haben, in die der Fonds anlegen kann.

WÄHRUNGSRISIKO: Das Währungsrisiko ist mit dem Engagement in einer Währung verbunden, die nicht die Bewertungswährung des Fonds ist.

RISIKO IN VERBINDUNG MIT DER VERWALTUNG MIT ERMESSENSSPIELRAUM: Die von der Verwaltungsgesellschaft vorweggenommene Entwicklung der Finanzmärkte wirkt sich direkt auf die Performance des Fonds aus, die von den ausgewählten Titeln abhängt.

Kapitalverlustrisiko: Der Investmentfonds besitzt weder eine Garantie noch einen Schutz.

*Skala von 1 (geringstes Risiko) bis 7 (höchstes Risiko); Risiko 1 kann nicht mit einer risikofreien Anlage gleich gesetzt werden. Dieser Indikator kann sich im Laufe der Zeit verändern.

(5) Referenzindikator: MSCI Emerging Markets (USD), berechnet mit Wiederanlage der Nettodividenden. Er wird von MSCI in US-Dollar berechnet und anschließend in Euro umgerechnet (Bloomberg-Code: NDUEEGF).

Xiavier Hovasse
Xavier Hovasse Teamleiter schwellenländer aktien, Fondsmanager
David Y Park
David Park Fondsmanager

Der Fonds wurde am 3. Februar 1997 aufgelegt. Ziel des Fonds ist es, während der empfohlenen Anlagedauer von mindestens fünf Jahren seinen Referenzindikator(5) bei geringerer Volatilität zu übertreffen.